Vom Kopf in den Körper.
Jede Begegnung beginnt mit einem sicheren Rahmen.
Manche Erlebnisse begleiten uns länger, als wir es uns wünschen. Obwohl die Situation schon längst vorbei ist, begleiten sie uns in unserem Alltag, in unseren Beziehungen, in unserem Leben. Das kann in Form von auftauchenden Bildern, Gefühlen oder Körperreaktionen sein. Manchmal durch eine dauerhafte Anspannung, die sich nicht lösen lässt und latent unser ständiger Begleiter wird. Durch innere Unruhe oder ein ständiges Gefühl, wachsam zu sein. Durch eine traumasensible und bindungsorientierte Begleitung wenden wir uns gemeinsam deinen Ressourcen und deinen aktuellen Symptomen zu. Wir fokussieren uns auf die Themen und Muster, die sich im Heute zeigen und schauen, welche neuen Möglichkeiten der Gestaltung sich eröffnen. Mein Fokus liegt auf einem Ressourcen stärkenden und verkörperten Ansatz. Es darf ein sicherer Raum entstehen, in dem nachhaltige Veränderung und persönliche Entwicklung möglich werden. Es darf sich ein Leben zeigen, das belastende Erfahrungen besser integrieren kann und sich mehr nach dir anfühlt. Nachhaltige Entwicklung braucht Zeit und keine Eile. Sie braucht Beziehung, Vertrauen und einen sicheren Rahmen.
„Körperorientierte Begleitung bedeutet für mich, nicht nur die Gedanken und gemachten Erfahrungen eines Klienten zu verstehen, sondern auch die Sprache seines Körpers. Dort zeigen sich unsere Ressourcen, Schutzstrategien und Bedürfnisse, die mit Worten alleine nicht immer zugänglich sind. Eine sichere Beziehung und achtsame Körperwahrnehmung bilden dabei den Rahmen für meine therapeutische Begleitung.“
„Durch das Erleben neuer Erfahrungen
in einem sicheren Raum ist Veränderung und Integration möglich.“
Bianca Becher
MEIN ANSATZ IN DER TRAUMASENSIBLEN BEGLEITUNG
Was bedeutet körperorientieres Arbeiten?
In der körperorientierten Begleitung werden die Signale des Körpers bewusst in den therapeutischen Prozess mit einbezogen. Dadurch lernen wir, körperliche Empfindungen achtsam wahrzunehmen und besser zu verstehen. Oft reagiert unser Nervensystem schneller als unser Verstand, und oftmals zeigen sich im Heute Körperreaktionen oder Empfindungen, die ihren Ursprung in längst vergangen belastenden Situation haben. In meiner Praxis verbinde ich psychotherapeutische Gespräche und EMDR mit traumasensiblen körperorientierten Methoden. Je nach Anliegen können Elemente der Körperwahrnehmung, Atemarbeit, achtsamen Berührung, oder die Craniosacrale Therapie Teil der Begleitung sein. Der Körper mit allen seinen Reaktionen wird dabei nicht als Problem gesehen, sondern als wertvolle Ressource. Das kann uns helfen, wieder eine bessere Verbindung zu uns selbst zu entwickeln, unsere eigenen Grenzen und Bedürfnisse bewusster wahrzunehmen und innere Stabilität Schritt für Schritt zu stärken.
Diese Methoden fliessen in meine Arbeit ein:
Wir arbeiten mit allem, was sich zeigen möchte. Der Verlauf unserer Sitzung ist immer individuell auf dich ausgerichtet. Du bist die Experte*in für deine Realität und Wahrnehmung. Wir gehen in dem Tempo, das dein System vorgibt. Alles was ist, hat seinen Grund und seine Berechtigung.
Dein Weg in meine Praxis
Buch dir jetzt dein kostenloses Kennenlerngespräch von 30 Minuten. Und wir schauen, ob meine Begleitung für dich das Richtige ist.
Raum für Verstehen. Raum für Entwicklung.
Du hast noch Fragen zu Therapie & Coaching
Eine Therapie- oder Coaching-Sitzung dauert 60-75 Minuten und kostet 128 €.
Solltest du einen Termin für die Craniosacrale Therapie, Therapie-/Coaching-Sitzung, oder ein anderes Angebot nicht wahrnehmen können, bitte ich dich, diesen mindestens zwei Werktage (48h) im Voraus abzusagen. Bitte habe Verständnis dafür, dass bei kurzfristigen Absagen oder ausgefallenen Terminen ein Ausfallhonorar in Höhe der regulären Therapiesitzung berechnet wird, da der Termin so kurzfristig nicht anderweitig vergeben werden kann.
Diese Fragen können wir bei unserem Erstgespräch beleuchten und gemeinsam einen individuellen Behandlungsplan definieren. In der Praxis hat sich gezeigt, dass sich ein Rhythmus zwischen 14 Tagen und 4 Wochen positiv auf das System auswirken kann.
Es empfiehlt sich, etwas Abstand zwischen den Sitzungen einzuplanen, um genügend Zeit zur Integration und zur Selbstregulation zu ermöglichen.
Generell gilt, alles kann, nichts muss! Langsamkeit und Kontinuität ist hier der Schlüssel, um das System nicht zu überfordern und Integration zu ermöglichen.
Du als Klient*in entschiedest immer selbst über die Dauer unseres gemeinsamen Weges. Es kann sein, dass sich nach 3-5 Sitzungen schon ein gewünschtes Ergebnis zeigt. Ebenso ist aber auch eine längere Begleitung möglich. Das kommt individuell auf deine Lebenssituation an.
Für die Psychotherapie nach dem Heilpraktikergesetz, ist das individuell abhängig von deinem Versicherungstarif. Bitte informiere dich vorab bei deiner Krankenkasse.
Die Rechnungstellung für Privatversicherte erfolgt über das Gebührenverzeichnis für Heilpraktiker (GebüH). Die Kostenübernahme erfolgt je nach vereinbartem Tarif meist teilweise oder vollständig.
Nach Absprache kann auch eine Rechnung auf Stundenbasis für Selbstzahler ausgestellt werden. Auf Grund der Schweigepflicht kann dies von Vorteil sein, da keine Daten über die Krankenkassen erfasst werden.
Unabhängig von der Art der Erstattung über den Versicherer oder der Rechnungsstellung ist die Rechnung vollständig und fristgerecht zu begleichen.
Coaching wird nicht von der Krankenkasse bezahlt und ist eine reine Eigenleistung.
Ja, das kannst du. Wir können hier individuell je nach Behandlungsverlauf und was sich in der Therapie oder dem Coaching für Themen zeigen, diese mit einer Craniosacralen-Behandlung ergänzen. Das gleich gilt auch umgekehrt.
Psychotherapie und Coaching unterscheiden sich in Zielsetzung, Methoden und Anwendungsbereichen.
Die Psychotherapie richtet sich in erster Linie an Menschen mit psychischen Erkrankungen oder seelischen Belastungen. Sie verfolgt das Ziel, Symptome zu lindern, Ursachen zu erforschen und die psychische Gesundheit zu verbessern.
Coaching hingegen richtet sich meist an gesunde Personen, die sich beruflich oder privat weiterentwickeln möchten. Im Coaching stehen Zielerreichung, Ressourcenaktivierung und persönliche Entwicklung im Vordergrund. Coachings sind oft zeitlich begrenzt und lösungsorientiert, während Psychotherapie tieferliegende Probleme bearbeitet und meist über einen längeren Zeitraum stattfindet.
Ja, das ist möglich. Bevorzugterweise finden die ersten 1-2 Therapie-Termine in Präsenz statt, um sich besser kennenzulernen. Sollte das nicht möglich sein, finden wir gerne eine individuelle Lösung.
Die NI verbindet aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse aus der Neurobiologie, Psychotraumatologie, systemischen Therapie und Körperarbeit mit einer Haltung von Mitgefühl, Achtsamkeit und Respekt.
Die EMDR (Eye Movement Desensitization and Reprocessing) ist eine anerkannte und wissenschaftlich fundierte Psychotherapiemethode, die ursprünglich zur Behandlung von Traumafolgestörungen entwickelt wurde. Heute wird sie für eine Vielzahl psychischer Belastungen und Symptome genutzt und insbesondere bei posttraumatischen Belastungsstörungen (PTBS, K-PTBS), aber auch bei anderen psychischen Problemen wie Angststörungen, Depressionen oder Trauerreaktionen eingesetzt.
Die sogenannte „Anteile-Arbeit“ bezieht sich auf einen therapeutischen Ansatz, bei dem davon ausgegangen wird, dass Menschen verschiedene innere Anteile oder Persönlichkeitsaspekte in sich tragen. Diese Anteile können unterschiedliche Gefühle, Bedürfnisse oder Verhaltensweisen repräsentieren, die in bestimmten Situationen aktiviert werden. Ziel der Anteile-Arbeit ist es, diese inneren Teile zu erkennen, zu verstehen und in einen harmonischen Dialog zu bringen, um das eigene Erleben und Handeln besser steuern zu können. Besonders in der Traumatherapie wird dieser Ansatz genutzt, um verletzte oder abgelehnte Anteile zu integrieren und Heilung zu ermöglichen.
In der Polyvagal-Theorie erkennen wir, wie das autonome Nervensystem – insbesondere der Vagusnerv – die körperlichen und emotionalen Reaktionen auf Stress und soziale Interaktionen steuert. Dies erfolgt über drei neuronale Schaltkreise in Körper und zeigt sich in unterschiedlichen Zuständen: den Zustand sozialer Verbundenheit (sicher und entspannt), den Kampf- oder Fluchtmodus (aktiviert bei Gefahr) und die Erstarrungsreaktion (bei überwältigendem Stress). Die Polyvagal-Theorie betont, wie wichtig Sicherheit und soziale Bindung für das Wohlbefinden und die Regulation von Stress sind und schafft Möglichkeiten, regulierend auf das System Einfluss zu nehmen.