Der Kern meiner Arbeit basiert auf einem –
Ressourcen stärkenden und verkörpertem
Anstaz, der seine Wurzeln in der Resilience Informed Therapy hat.
Ich verbinde fundierte Methoden aus der Neurosystemische Integration (NI), der EMDR-Therapie, der Polyvagal-Theorie (PVT) und Anteile Arbeit (Ego-State). Diese verbinden aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse aus der Neurobiologie, Psychotraumatologie, systemischen Therapie und Körperarbeit mit einer Haltung von Mitgefühl, Achtsamkeit und Respekt.
Durch eine achtsame traumasensible und bindungsorientierte Begleitung arbeiten wir mit deinen inneren Ressourcen und deinen Selbstheilungskräfte. Wir fokussieren uns auf die Themen und Muster aus dem Hier und Jetzt und versuchen neue Möglichkeiten zu gestalten. Es darf ein sicherer Raum entstehen, in dem nachhaltige Veränderung und persönliche Entfaltung möglich werden.
„Durch das Erleben neuer Erfahrungen in einem sicheren Raum ist Veränderung und Integration möglich.“
Bianca Becher
Durch einen sicheren Raum und die Möglichkeit der Co-Regulation schaffen wir gemeinsam die Möglichkeit für neue Erfahrungen, damit sich neue Neuronale Netzwerke (Neuroplastizität) bilden und integrieren können.
Was bedeutet körperorientiertes Arbeiten?
Wir beziehen deine Körperwahrnehmung über somatische Methoden aus dem Yoga und der Achtsamkeitspraxis mit ein. Wir arbeiten mit allem, was sich zeigen möchte. Der Verlauf unserer Sitzung ist immer individuell auf dich ausgerichtet. Du bist die Experte*in für deine Realität und Wahrnehmung. Wir gehen in dem Tempo, das dein System vorgibt. Alles, was ist hat seinen Grund und seine Berechtigung.
Wir schauen uns Deine wichtigsten Veränderungswünsche im Hier und Heute an.
Nervensystem
Wir schauen uns dein Nervensystem an und deine Reaktionsmuster im Stresstoleranzfenster.
Bindungssystem
Wir schauen, wie dein Bindungssystem funktioniert und was es möglicherweise geprägt hat. Welche Strategien du für deinen Alltag daraus entwickelt hast, die dir heute nicht mehr dienlich sind.
Ressourcen
Wie besprechen gemeinsam Deine bestehenden und möglichen Ressourcen, mit dem Ziel sowohl diese, als auch deine Resilienz (wieder) zu stärken.
Innere Anteile
Wir arbeiten mit deinen inneren Anteilen – neuronale Netzwerke aus frühen Prägungen.
Du möchtest mit mir arbeiten?
Dann buch dir jetzt einen Termin für dein kostenloses Kennenlerngespräch.
Wir nehmen uns 30 Minuten Zeit, um deine individuelle Situation zu besprechen und schauen, ob meine Begleitung für dich das Richtig ist.
f.a.q.
Du hast noch fragen zu Therapie & coaching? hier findest du die Antworten.
…wenn nicht, schreib mir – info@bianca-becher.de
Eine Therapie-, oder Coaching-Sitzung dauert 60-90 Minuten und kostet 128 €.
Solltest du einen Termin für die Craniosacrale Therapie, Therapie-/Coaching-Sitzung, oder ein anderes Angebot nicht wahrnehmen können, bitte ich dich, diesen mindestens zwei Werktage (48h) im Voraus abzusagen. Bitte habe Verständnis dafür, dass bei kurzfristigen oder ausgefallenen Terminen ein Ausfallhonorar in Höhe der regulären Therapiesitzung berechnet wird, da der Termin so kurzfristig nicht anderweitig vergeben werden kann.
Diese Fragen können wir bei unserem Erstgespräch beleuchten und gemeinsam einen individuellen Behandlungsplan definieren. In der Praxis hat sich gezeigt, dass sich ein Rhythmus zwischen 14 Tagen und 4 Wochen positiv auf das System auswirken kann.
Es empfiehlt sich etwas Abstand zwischen den Sitzungen einzuplanen, um genügend Zeit zur Integration und zur Selbstregulation zu ermöglichen.
Generell gilt, alles kann, nichts muss! Langsamkeit und Kontinuität ist hier der Schlüssel, um das System nicht zu überfordern und Integration zu ermöglichen.
Du als Klient*innen entschiedest immer selbst über die Dauer unseres gemeinsamen Weges. Es kann sein, dass nach 3-5 Sitzungen sich schon ein gewünschtes Ergebnis zeigt. Ebenso ist aber auch eine längere Begleitung möglich. Das kommt individuell auf deine Lebenssituation an.
Für die Psychotherapie nach dem Heilpraktikergesetz, ist das individuell abhängig von deinem Versicherungstarif. Bitte informiere dich vorab bei deiner Krankenkasse.
Die Rechnungstellung für Privatversicherte erfolgt über das Gebührenverzeichnis für Heilpraktiker (GebüH). Die Kostenübernahme erfolgt je nach vereinbartem Tarif meist teilweise oder vollständig.
Nach Absprache kann auch eine Rechnung auf Stundenbasis für Selbstzahler ausgestellt werden. Auf Grund der Schweigepflicht, kann dies von Vorteil sein, da keine Daten über die Krankenkassen erfasst werden.
Unabhängig von der Art der Erstattung über den Versicherer, oder der Rechnungstellung, ist die Rechnung vollständig und fristgerecht zu begleichen.
Coaching wird nicht von der Krankenkasse bezahlt und ist eine reine Eigenleistung.
Ja, dass kannst du. Wir können hier individuell je nach Behandlungsverlauf und was sich in der Therapie, oder dem Coaching für Themen zeigen, diese mit einer Craniosacralen Behandlung ergänzen. Das gleich gilt auch umgekehrt.
Psychotherapie und Coaching unterscheiden sich in Zielsetzung, Methoden und Anwendungsbereichen.
Die Psychotherapie richtet sich in erster Linie an Menschen mit psychischen Erkrankungen oder seelischen Belastungen. Sie verfolgt das Ziel, Symptome zu lindern, Ursachen zu erforschen und die psychische Gesundheit zu verbessern.
Coaching hingegen richtet sich meist an gesunde Personen, die sich beruflich oder privat weiterentwickeln möchten. Im Coaching stehen Zielerreichung, Ressourcenaktivierung und persönliche Entwicklung im Vordergrund. Coachings sind oft zeitlich begrenzt und lösungsorientiert, während Psychotherapie tieferliegende Probleme bearbeitet und meist über einen längeren Zeitraum stattfindet.
Ja, das ist möglich. Bevorzugterweise finden die ersten 1-2 Therapie-Termine in Präsenz statt, um sich besser kennenzulernen. Sollte das nicht möglich sein, finden wir gerne eine individuelle Lösung.
Die NI verbindet aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse aus der Neurobiologie, Psychotraumatologie, systemischen Therapie und Körperarbeit mit einer Haltung von Mitgefühl, Achtsamkeit und Respekt.
Die EMDR (Eye Movement Desensitization and Reprocessing) ist eine anerkannte und wissenschaftlich fundierte Psychotherapiemethode, die ursprünglich zur Behandlung von Traumafolgestörungen entwickelt wurde. Heute wird sie für eine Vielzahl psychischer Belastungen und Symptome genutzt und insbesondere bei posttraumatischen Belastungsstörungen (PTBS, K-PTBS), aber auch bei anderen psychischen Problemen wie Angststörungen, Depressionen oder Trauerreaktionen eingesetzt.
Die sogenannte „Anteile-Arbeit“ bezieht sich auf einen therapeutischen Ansatz, bei dem davon ausgegangen wird, dass Menschen verschiedene innere Anteile oder Persönlichkeitsaspekte in sich tragen. Diese Anteile können unterschiedliche Gefühle, Bedürfnisse oder Verhaltensweisen repräsentieren, die in bestimmten Situationen aktiviert werden. Ziel der Anteile-Arbeit ist es, diese inneren Teile zu erkennen, zu verstehen und in einen harmonischen Dialog zu bringen, um das eigene Erleben und Handeln besser steuern zu können. Besonders in der Traumatherapie wird dieser Ansatz genutzt, um verletzte oder abgelehnte Anteile zu integrieren und Heilung zu ermöglichen.
In der Polyvagal-Theorie erkennen wir, wie das autonome Nervensystem – insbesondere der Vagusnerv – die körperlichen und emotionalen Reaktionen auf Stress und soziale Interaktionen steuert. Dies erfolgt über drei neuronale Schaltkreise in Körper und zeigt sich in unterschiedlichen Zuständen: den Zustand sozialer Verbundenheit (sicher und entspannt), den Kampf- oder Fluchtmodus (aktiviert bei Gefahr) und die Erstarrungsreaktion (bei überwältigendem Stress). Die Polyvagal-Theorie betont, wie wichtig Sicherheit und soziale Bindung für das Wohlbefinden und die Regulation von Stress sind und schafft Möglichkeiten regulierend auf das System Einfluss zu nehmen.